Preisträger 2026: Andrés Olarte Peña

Der Whistleblower hat tausende Dokumente weitergegeben, die gravierende Missstände bei Ecopetrol – dem größten und mehrheitlich staatlichen Unternehmen Kolumbiens – aufzeigen:

  • Massive Umweltverschmutzungen, darunter die Verunreinigung von Wasser und Feuchtgebieten mit Schadstoffen sowie illegales Abfackeln von Methan;
  • Verschleierung und bewusstes Nicht-Melden von Umweltverschmutzungen;
  • Gezielte Überwachung und Repressalien gegen führende Aktivist*innen;
  • Einsatz staatlicher Sicherheitskräfte zur Durchsetzung von Unternehmensinteressen.

Die internationale Jury bestand aus Vertreter*innen von Journalismus- und Whistleblower-Organisationen. Bei der Entscheidung zwischen einer Vielzahl wichtiger Whistleblower-Fälle hob die Jury hervor: Der Fall von Andrés Olarte steht beispielhaft für den außergewöhnlichen Mut eines Whistleblowers, der enorme persönliche Risiken auf sich nimmt, um weitreichende Missstände aufzudecken. Für seine Haltung zahlte Olarte einen hohen Preis: Einschüchterungen, anonyme Morddrohungen und letztlich das Exil in Europa. Diese Opfer unterstreichen sein außergewöhnliches Engagement für das öffentliche Interesse.

Jurymitglieder:

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